Apr

23

Google ist mit seiner Sammelleidenschaft wieder in die Schlagzeilen geraten.  Es sammelt angeblich Daten privater WLAN-Netze wie SSID, MAC-Adresse und Feldstärke. Wenn Google sammelt, ist dies per se böse - wenn das Fraunhofer Institut sammelt, ist dies nur innovativ.

Das Fraunhofer IIS hat eine Lösung zur Positionsbestimmung entwickelt, die vorhandene Funknetzwerke nutzt. Hier wurden öffentliche wie private WLAN-Netze herangezogen. Das Produkt ist bereits seit mehr als zwei Jahren im Einsatz: Auf Messen und in Städten wie Nürnberg oder Erlangen können sich Fußgänger mit WLAN-fähigen Endgeräten zum Ziel navigieren. Ende letzten Jahres unterstützte MobileWALK mit der WLAN-basierten Lokalisierung für den Nürnberger Christkindlesmarkt bei der Glühweinsuche.

Das ist zum einen kostengünstig, weil keine Kosten für die Datenübertragung anfallen und die Navigation funktioniert im Gegensatz zu GPS auch in Gebäuden und über verschiedene Gebäudeebenen hinweg. Datenschutzbedenken scheint es hier nicht gegeben zu haben.

Natürlich muss ein Unternehmen wie Google, mit seinen riesigen Datenspeichern, genauer unter dem Aspekt des Datenschutz betrachtet werden. Allerdings scheint der Nachrichtenwert bei Google und Datenschutz mittlerweile so hoch zu sein, dass eine sachliche Diskussion kaum zu führen ist. Sofern Google - oder auch Fraunhofer - die Daten ausschließlich für Navigationszwecke verwendet, sehe ich hier kein Problem. Personenbezogene Daten werden hier nicht verwendet. Wenn MAC-Adresse, Standort und Nutzerverhalten im Internet zusammengeführt würden, sähe das anders aus.

Weitere Infos zu Googles WLAN-Datensammlung im Google Watch Blog und Basic Thinking Blog

Apr

14

Die Messe Frankfurt hat unter der Webadresse www.newsroom.messefrankfurt.com einen Social Media Newsroom im Internet eingerichtet. Tweets, Fotostreams, RSS-Feeds und andere Werkzeuge der Web 2.0-Kommunikation finden sich dort übersichtlich gebündelt für Journalisten, Kunden, Partner und Interessenten. Der Newsroom ergänzt damit die bisherigen Informationsangebote des Unternehmens um das Geschehen in Communities und sozialen Netzen.

Gleichzeitig macht das Unternehmen diese Informationen auch mobil verfügbar – mit der iPhone App Messe Frankfurt Monitor. Übersichtlich aufbereitet und jederzeit aktuell findet der Nutzer in der Anwendung Medientexte, Kurznachrichten und Bilder zum Unternehmen und seinen Veranstaltungen und Services. Kontaktmöglichkeiten zu den Ansprechpartnern im Konzern und Links zu weiteren Informationsquellen vervollständigen das Angebot.

Apr

13

Twitter muss allmählich Geld verdienen. Die Gerüchte zu einem möglichen Erlösmodell wechseln sich immer schneller ab - die Branche ist gespannt. Nur Google schaut nicht zu sondern ist schon wieder einen Schritt weiter: Ausgwählte Werbetreibende können ihre fünf relevantesten Tweets im Google AdSense Netz platzieren.

Einer der ersten Testpiloten ist Intuit, das damit seine Steuersoftware Turbotax bewirbt. Landingpage der Kampagne ist der Twitteraccount unter www.twitter.com/turbotax, mit dem Ziel dort die Followerschaft zu vergrößern.

Mehr bei adage.com

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